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Monti Lepini – Artena, Cori, Norba – Lazium

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Blick von Norba auf die Ebene

Ausflug nach Artena, Cori und Norba in den Monti  Lepini

Eigentlich wollten wir dieser römischen Hitze entfliehen. Kurzerhand reservierten wird ein B+B in Artena im Antico Borgo. Artena liegt ca 600 m über dem Meeresspiegel südöstlich von Rom in den Bergen. Erbaut mit dem lokalen Kalkstein, besser gesagt die Stadt ist direkt in die Felsen hinein gebaut.

 artena Sonnenaufgang
Sonnenaufgang in Artena

Wir kamen gegen 19.45 Uhr an und erreichten nach einem längeren Aufstieg in den alten Borgo. Bei der Dunkelheit und einem schlecht beleuchteten Weg auf den alten Treppen, gingen wir erstmal viel zu weit und mussten wieder umkehren. Dann fanden wir es aber, das Relais, Il Monaco und klingelten. Durch das Glasfenster an der Tür konnten wir einen Mann und zwei Kinder sehen, die Schach spielten – oder jedenfalls manipulierten sie die Figuren. Der Junge sprang auch gleich auf, um uns die Tür zu öffnen, aber der Vater sagte uns direkt, dass sie auch Gäste wären und sonst niemand hier wäre. Während  der hilfsbereite Vater aus Lecce, den Besitzer – wir erfuhren, dass er Alessandro hieß – anrief, erklärte JN im Schnellkurs den Kindern wie Schach geht (sie spielten mit den Figuren Dame). Nach ein paar Minuten, in denen uns der freundliche Gast sein Leben erzählte, kam Alessandero angerannt und gab uns den Schlüssel zum Zimmer Maria Magdalena – mit Balkon. Schön, sauber, groß. Wunderbar. Er schickte uns dann in die Locanda del Principe zum Abendessen – dieses Restaurant haben wir auch während unseres Aufstiegs gesehen. Gute Küche, freundliche Bedienung. Nach dem Essen machten wir uns wieder auf den Aufstieg zum „Monaco“.

Am nächsten morgen gegen 07.30 Uhr öffnete ich die Balkontür! Die ganze Ebene bis zum Meer lag vor uns von einem leichten Morgennebel bedeckt, der mit jeder Minute weniger wurde. Um 8.00 Uhr war der Himmel völlig aufgeklärt und die Sonne zeigte bis zum Meer nach Anzio. Wir spazierten durch die mittelalterlichen und autofreien Gassen, alles war sauber und gepflegt und wir begegneten sogar der Müllabfuhr in Form von drei Muli und einem pfeifenden Mann (wir haben ihn um 7.00 morgens  gehört wie er  „dont‘ cry for me Argentina“ gepfiffen hat). Ein bezaubernder Ort, ohne Hektik, ohne Lärm und überall freundliche Menschen. Artena hat knapp 15 000 Einwohner (die leben aber nicht alle im Borgo Alto) und gehört noch zur Provinz Lazio. In der Antike war Artena eine Stadt der Volkser. Unglaublich, dass es so etwas ca  50 km von Rom entfernt gibt.

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Cori – Herkules-Tempel

Wir fuhren weiter nach Cori, dort soll es einen alten griechisch-etruskischen Tempel geben (das hat JN in einem Kurs über römische Architektur gelernt). Cori ist eine der ältesten italienische Städte und hat wohl schon im 2. Jahrtausend v.C existiert. Von dort aus organisierten sich um 650 vC latinische Heere gegen Rom, 415 kam es  aber trotzdem unter römische Herrschaft – und aus dieser Zeit stammt auch der Tempel – und kämpfte später mit Rom gegen Hannibal. Auch Cori liegt auf  ca. 400  Meter Höhe, ist nicht größer als Artena aber es fahren überall Autos und es ist viel lauter dort. Der Tempel ist allerdings sehenswert. Weiter im unteren Teil von Cori gibt es die mittelalterliche Kirche Santa Olivia und einen weiteren Tempel, der den Dioskuren gewidmet ist. Den Schlüssel für die Kirche bekam ich, nach Hinterlassung eines ID, in dem Cafè del Museo direkt über der Kirche. Cori verfügt noch über beeindruckende Teile der poligonalen Stadtmauer, die wir dann auch  – ein paar km weiter – in Norba wiederfinden.

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Norba  – Porta Maggione (Eingang)

Norba, auf einem Hochplateau an der pontinischen Küste,  war eine antike Stadt in den Lepinischen Bergen, direkt am Stadtrand von Norm. Wahrscheinlich wurde Norba als latinische Kolonie der Römer ca. 500 vC gegründet. Wieder das Gebiet der Volsker, wie schon in Artena, diese plünderten die Stadt 100 Jahre später.

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römische Strasse in Norba

Anhand einer Karte, die man am Eingang erhält, kann man den Aufbau der Stadt ein wenig nachvollziehen (allerdings sind nur 2 Hektar der insgesamt 40 Hektar freigelegt). Seit 2012 finden aber wieder Ausgrabungen statt. Der Blick und die Lage auf die Ebene bis ans Meer ist absolut beeindruckend. 2,2 km lang war die beeindruckende Stadtmauer, sie hatte drei Stadttore. Die Mauer wieder im polygonalen Stil erbaut. Die Legende sagt, dass Norba von den Zyklopen oder von Herkules selbst, der ja in Cori seinen Tempel hatte, erbaut worden sei.

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“opera poligonale” in Norba

Ein paar Kilometer weiter Richtung Latina kommt man an die verlassene mittelalterliche Stadt Ninfa. Sie ist nur am ersten Samstag und Sonntag im Monat zu besichtigen.

Christa Blenk

Fotos: Christa Blenk

 

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