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Bretonischer Ausflug

surf fev 2014 019-1 Letztes Jahr im August besuchte uns Gitte in der Vendée, genauer gesagt in Notre Dame de Monts, ein sympathischer und ruhiger Ort  zwischen langen nicht enden wollenden Sandstränden und dichten, duftenden Wäldern mit vom Wind geschundenden Bäumen in der Vendée, fast direkt gegegenüber der Insel Ile d’Yeu gelegen. Dieses kleine Eiland ist auch verantwortlich dafür, dass man dort im Sommer bei 20 Grad (das ist viel für den Atlantik!) baden kann und dass die Stürme ein wenig mehr Milde zeigen.

Unter der mitgebrachten Urlaubs-Lektüre befand sich auch ein Kriminalroman, der in der südlichen Bretagne spielte, genauer gesagt in Concarneau und auf den Glénan Inseln. Jean-Luc Bannalec, das ist nicht der wirkliche Name des Verfassers von Bretonische Brandung, ist eigentlich Deutscher (das haben wir im Buchdeckel gelesen), der hautpsächlich in Concarneau lebt und schreibt. Wir reden hier von Kommissar Dupins zweiten Fall. Der erste, Bretonische Verhältnisse, spielt in Pont Aven und wurde jetzt gerade ins Französische übersetzt. Wir leben in Rom und wussten deshalb nichts von diesem deutschen Schriftsteller mit dem französischen Namen. Gitte reiste nach einer Woche wieder ab, aber wir und das Buch blieben noch ein paar Tage.

Von der Bretagne kannte ich außer Mont Saint Michel, Carnac und Pornic so gut wie nichts und vom Archipel des Glénan hatte ich nur eine vage Vorstellung – irgendwo zwischen England und Frankreich, auf jeden Fall im Atlantik, keltisch, geheimnisumwittert und bewohnt von Druiden, Luft- und Wassergeistern, die den Schülern der renommierten Segelschule manchmal das Fürchten aber vor allem das Segeln bei Extremkonditionen lehren.

Bannalecs Krimi ist spannend, leicht, witzig und unterhaltsam und hat mich sehr an Donna Leon und Kommisar Brunetti in Venedig erinnert. Kommissar Dupin, ist ein eigenwilliger und permanent Café trinkender Pariser Polizeibeamter, der ständis etwas in sein Notizbuch kritzelt und der sich nach vier – zunächst – unfreiwilligen Jahren in Concarneau die bretonischen Namen immer noch nicht merken kann und natürlich weiterhin als Pariser Kommissar angeredet wird. Seine Assistentin, die sympathische und hilfsbereite Alleswisserin und Alleskönnerin Nolwenn ist das Gegenstück von Signorina Elettra, der eitle und opportunistische Präfekt mit dem schönen bretonischen Namen Locmariaquer ist ein Alter Ego von Viceprocuratore Patta und schließlich noch der good und der bad cop, Inspektor Riwal und sein unangenehmer Kollegen und Wadenbeißer Kadek (Brunettis Kollegen Vignanello und Alwise).

Muss aber auch nicht so sein!

P1150728 Drei wohlhabende, mächtige, berühmte und nicht sehr beliebte Segler und Geschäftsmänner aus der Gegend um Corncarneau  werden tot vor der Insel Le Loc’h aufgefunden (wir erfahren dann nacheinander durch alle beteiligten Bretonen, dass die Toten dort immer an Land geschwemmt werden! – wenn man vor Ort ist, versteht man auch warum) bringen Kommissar Dupin zum ersten Mal auf die Bir, ein Schnellboot. Bannalec verwendet sehr viel Sorgfalt darauf, dass der Leser die Opfer nicht bedauert und mit den eventuellen Tatverdächtigen Verständnis hat, ja sie fast sympathsich findet – denn Verdächtige gibt es nach einander massenweise. Nach vielen Irrwegen und Abenteuern, unzähligen Cafés, Entrecôtes mit Rotwein und unangenehmen und unerwünschten Schiffspassagen folgt dann ein etwas vager und luftloser Schluß (den ich natürlich nicht verrate, obwohl alle Krimifans das Buch sicher schon gelesen haben). Aber der geneigte Leser kann nach der Lektüre das Wetter in Finistère vorhersagen, weiß wie man die Palourdes im Sand entdeckt und bei welchem Ko-effizienten man noch ein Schiff betreten kann, kennt die wunderbaren Geheimnisse des Atlantik, weiß, dass man aus Algen Faltencreme machen kann, dass Paris eigentlich auch bretonisch ist und wird mit unzähligen bretonischen Sprichwörter wie „nicht das Meer austrinken müssen“ bekannt gemacht und noch vieles mehr über die so andere un-französische und eigenwillige Bretagne.

P1150778-1 Und wenn Donna Leons Bücher den Lesern noch einen Grund mehr geben, nach Venedig zu reisen, dann wird sie hier von Bannalec übertroffen. Nach der Lektüre dieses Krimis will man unbedingt dahin – jedenfalls wollte ich es. Er hat mit diesem Konsum-Krimi, sie lesen ihn an zwei Nachmittagen aus, eine Liebeserklärung an die Bretagne abgegeben und das so intensiv, dass ich unbedingt auf die Glénan und nach Concarneau musste. Ich wollte im Restaurant l’Amiral essen und die blaue Stadt besichtigen und ich wollte vor allem auf die Glénan fahren und würde dafür sogar eine gute Stunde Schiffsreise auf mich nehmen. Ich wollte die Segelschule sehen, im Quatre Vents auf der Terrasse sitzen, das Taucherzentrum und die hässlichen grauen Häuser sehen, die Glénan Narzisse riechen und natürlich den Glénan Hummer probieren.

Wieder zurück in Rom, habe ich eine email von Sybille Canonica vorgefunden, die gerade von den Dreharbeiten aus der Bretagne zu Bretonische Verhältnisse – Kommissar Dupins erster Fall, zurückkam. Was für ein Zufall.

Acht Monate später schien dieser kleine Traum schließlich Wirklichkeit zu werden. Die Woche vor Ostern wollten wir wieder in der Vendée verbringen und haben beschlossen – bei gutem Wetter – nach Concarneau zu fahren. Die Vorhersagen waren vielversprechend und wir machten uns auf die Drei-Stunden-Fahrt mit dem Auto in die Blaue Stadt am Meer (sie heisst nicht so weil dort die Fensterläden blau gestrichen sind, sondern weil sie bis vor einigen Jahren die Stadt der Sardine [Blaufisch – sehr gesund!] war). Ab dem Departement Finistère waren alle Hinweis- und Straßenschilder in zwei Sprachen zu lesen: Französisch und Bretonisch. Dieser Umstand führte manchmal zu Verwirrungen und wir mussten öfter anhalten, um uns nicht zu verfahren: Gepflegte und schöne Orte und sehr freundliche und stolze Einheimische. Nach einem kurzen Stopp in Quimperle, Pont Aven und Port Manec kamen wir schließlich in Concarneau an. Diese sehenswerte und zauberhafte Gemeinde an der Cornouaille mit knapp 20.000 Einwohnern, Konk-Kerne auf bretonisch, liegt eingeklemmt zwischen Bergen und blauem Meer. Das Wasser umgibt fast komplett die massiven Mauern der Altstadt (ville close). Sardinen gibt es im Meer schon lange keine mehr, aber der Name „die blaue Stadt“ ist geblieben.

les glenan Der Beginn der Sommersaison, Ferienzeit, Ostern und herrliches Wetter haben viele Menschen hierher getrieben und es war ganz schön was los. Wir fanden aber gleich ein Chambre d’Hôte nicht weit vom Wasser entfernt und reservierten im Tourismusbüro zwei Tickets für das Schiff am nächsten Tag auf die Glénan. Mittags um 13.30 Uhr sollte es losgehen und um 18.30 Uhr würden wir wieder auf dem Festland zurück sein. Wir konnten dann immer noch locker die knapp drei Stunden nach Notre Dame de Monts zurückfahren.

Aber als erstens ging es zum Abendessen in den „Amiral“ – das Lieblingsrestaurant von Kommissar Dupin – mit Blick auf den Hafen und die interessante Altstadt mitten im Meer – wir bekamen den hinteren Tisch in der Ecke!. Bannalec hat sich sehr genau an die Realität gehalten, obwohl ich mir das Amiral etwas rustikaler und nicht so schick-bürgerlich vorgestellt hätte. Jean-Noël konnte es natürlich nicht lassen, dem Kellner zu erzählen warum wir hier waren. Dieser, an solche Kommentare offensichtlich gewohnt, gestand freudig ein, dass seit dem Buch der Umsatz hochgegangen wäre und es nur so von deutschen Touristen wimmeln würde. Laut Speisekarte gab es auch das Menu Simenon und auf Nachfrage lernten wir, dass der Schriftsteller Simenon in den 30er Jahren ebenfalls drei Monate dort verbrachte hätte und wenigstens zwei Maigrets im und um den Amiral  entstanden sind u.a. Der gelbe Hund. Also Concarneau scheint wohl eine Inspiration für Krimiautoren zu sein! Das hat vielleicht mit ganz früher und mit der Geschichte der Tochter des heiligen Königs Gradlon von Quimper zu tun. Diese unmoralische und liederliche Prinzessin nahm sich jeden Abend einen anderen Geliebten und warf am nächsten Morgen seine Leiche in die Hölle von Plogoff und stürzte somit ihre Stadt Is ins Unglück. Zur Strafe wurde sie später in die Nixe Marie-Morgane verwandelt und muss sich seither unruhig auf dem Meer herumtummeln. Bei Vollmond kann man ihr rotes Haar im Wasser glänzen sehen und mit ihren herzzerreißenden Klageliedern hat sie schon manchen Fischer für immer in die Tiefe gelockt. Bannalec wusste das sicher auch.

P1150689-1 Das Restaurant war noch nicht sehr voll als plötzlich die Türe auf ging und eine Gruppe von Gästen den Raum betrat. Der Restaurantbesitzer oder war es der Kellner umarmte zwei von ihnen und gab den anderen die Hand. Stammgäste mit Freunden – dachte ich. Sie kamen auf uns zu und nahmen am runden Tisch gegenüber vor dem Fenster Platz. Plötzlich sagte einer von ihnen zum anderen männlichen Gast (ansonsten waren da noch drei Frauen und zwei Kinder) „Komm, ich zeig Dir wo die Geschichte spielt“ und als kurz darauf eine Frau zur anderen sagte „Wir nehmen immer das Hummer-Menü“ zählte ich zwei und zwei zusammen und kombinierte! Hier sitzt der Auto, Jean-Luc Bannalec (Bannalec ist übrigens der Namen eines Ortes in der Nähe). Ein Blick auf das i-phone und wir hatten die Bestätigung. Der Kellner ging allerdings auf einen zaghaften Hinweis von Jean-Noël in diese Richtung nicht ein. Schließlich nimmt man sich ja nicht umsonst ein Pseudonym. Wir hatten also ganz klar den Verfasser des Krimis vor uns.

Unsere Zimmerwirtin sagte uns dann am nächsten Morgen, dass in Concarneau niemand wüsste wer er wäre – das glaub ich zwar nicht, aber witzig ist es trotzdem, dass wir einen Tag in Concarneau verbringen und speisen wir im Restaurant Amiral neben dem Autor des Buches sehen, der uns zu dieser Reise inspiriert hat.

P1150755Am nächsten morgen beschlossen wir, vor der Abfahrt auf die Glénan noch schnell einen Abstecher zu den beiden Luxusanlegeplätzen Fouesnant und Benodet zu machen – diese spielten im Buch auch eine wichtige Rolle. In Benodet haben wir dann einen verhängnisvollen Café getrunken, der den Glénan-Ausflug beinahe verhindert hätte. Als wir kurz vor 12.00 Uhr wieder in Concarneau zurück waren und noch vor dem Ablegen des Schiffes etwas essen wollten, stellte Jean-Noël fest, dass er seine Jacke mit allen Papieren und Schlüsseln im Café in Benodet hat hängen lassen. Es sind zwar nur an die 25 km, aber Landstraßen und viele Bauarbeiten erschwerten die Fahrt und man musste ca 40 Minuten rechnen. Wir hatten gerade zwei Stunden gebraucht, allerdings mit Anhalten und wie gesagt Café trinken. Etwas vergrätzt dachte ich bei mir „Adieu Les Glénan“. Jean-Noël stürzte zum Auto und raste zurück nach Benodet, während ich versuchte meine Enttäuschung zu unterdrücken und trotzdem schon mal die Tickets einlöste. Kurz vor Abfahrt kam er aber wieder zurück (mit Jacke) und wir begaben uns auf das Schiff. Es war wie gesagt, der Beginn der Saison und wir waren auf dem zweiten Boot das in diesem Jahr auf Saint-Nicolas fährt. Viele der französischen Besucher fuhren wegen der Narzissen dorthin – sie hatten ja das Buch noch nicht gelesen -, aber ein Drittel der Reisenden waren deutsche Krimi-Touristen. Unglaublich!

Breizh heisst Bretagne auf bretonisch und Armor ist das Meer. Dolmen und Menhire, ständig wechselndes Licht und grün-blau-schwarzes Wasser, die nicht aufhörenden heulenden Stürme im Winter und die kargen Heidelandschaften zwischen den tiefen Eichen- und Buchenwäldern sind dafür verantwortlich, dass die Bretonen ein Volk der Legenden- und Geschichtenerzähler sind und man dort hemmungs- und problemlos mit und zwischen Druiden, Feen, Heiden und Heiligen, mit Nixen und Erdgeistern zusammen lebt. Sieben heilige Gründerväter mit sehr abwechslungsreichen Geschichten werden in der Bretagne verehrt. Pagane und religiöse Bittgänge lassen eine Armee von Heiligen herumwandeln und Kirchenglocken und andere originelle Rituale heilen Taubheit oder Rheuma. Die Zukunft und die Vergangenheit gehen mit der Gegenwart eine Symbiose ein und alles ist gut. Zwischen den Stürmen und Fluten gibt es aber über 2000 Sonnenscheinstunden im Jahr und die Durchschnittstemperatur liegt bei 11 Grad. Merlin wohnt im Wald von Brocéliande und die Artur-Sagen spielen im Wald von Paimpont. Es gibt versunkene Städte wie die Stadt Is und jeder Küstenbretone glaubt daran, irgendwann in seinem Leben einen Schatz zu bergen.

P1150756-1 Nach 18,5 km (zehn Seemeilen) und knappen 60 Minuten tauchte links das erste Eiland Penfret auf. Sie ist die größte Insel, aber unbewohnt. Penfret schmückt ein riesiger Telefonmasten, der – laut Verfasser – den Inseln meistens das Telefonieren mit Handy ermöglicht. Unser Ziel war allerdings Saint-Nicolas, die einzig bewohnte Insel. Zum Archipel Les Glénan gehören sonst noch Guiautec, Le Loch, Les Moutons, Quignénec, Cigogne, Drénec, Brunec, Bananec und viele kleinere ohne Namen. Glitzernd und flimmernd, türkisblau und smaragdgrün lag der Atlantik vor uns und obwohl es fast windstill war, bewegte sich das Schiff ganz schön. Und obwohl dieser Mittwoch sicherlich der schönste und wärmste Tag des ganzen Monats April war, froren wir bei dem Fahrtwind dann doch ein wenig. Auf der rechten Seite tauchten dann auch gleich Les Moutons auf. Nach Ankunft erklärte uns eine Naturschützerin, dass genau in dieser Zeit die Narzissen, die es nur auf Saint-Nicolas gibt, zu blühen anfangen. Gegenüber von Saint-Nicolas liegt die andere große Insel Le Loc’h (die, auf der die Opfer gefunden wurden) – auf ihr gibt es sogar einen See. 150 000 von diesen einzigeartigen Narzissen gibt es mittlerweile – vor ein paar Jahren war dieses Einzelstück vom Aussterben bedroht und es gab nur noch 300. Jetzt werden sie jedes Jahr von freiwilligen Studenten gezählt.

Die einzige Bar hieß allerdings nicht Les Quatre Vents und wurde auch nicht von drei Frauen geleitet und die grauen Häuser (B. hat sie als hässlich bezeichnet) sind nicht ganz zu schlimm und weder die Segelschul- und der/die Tauchzentrumsleiter(in) noch eines der Opfer wohnen in ihnen, sondern Bretonen, die auch nur im Sommer kommen. Von Oktober bis April ist so gut wie niemand auf den Glénan Inseln.

P1150763-1 Aber der weiße Sand ist Wirklichkeit und so ist die psychologisch große Entfernung vom Festland, die beeindruckende und abwechslungsreiche Natur, die Segelboote überall, Taucher in Zodiac-Booten und die Nähe zu den anderen Inseln. Bei Ebbe kann man von Saint-Nicolas nach Bananec zu Fuß gehen – allerdings hat das gewaltige Unwetter in diesem Winter 13 m Strand gefressen. Man muss immer bedenken, dass die Inselns nie länger oder breiter als ein paar hundert Meter sind.

Gut recherchiert, und sehr realistisch und dank Nolwenn erfahren wir eine Menge über Tiden, Ebbe und Flut, Springflut, Koeffizienten, den Alkoholverbrauch der Bretonen (auf den Glénan sind die Weinflaschen kleiner, weil sie immer so schnell leer sind) und über die druidenhaften bretonischen Gebräuche und Sprichwörter und es entsteht eine Liebe zum unübertroffenen faszinierenden und wilden Atlantik und der wunderbaren Bretagne.

Und wie die Bretonen sagen „das Ende der Welt ist nicht groß“ :

Übrigens ist Bannalec nicht der erste Schriftsteller, den die Glénan-Inseln zu einem Krimi inspiriert haben. Der schwedische Schriftsteller Hakan Nesser hat 2007 den Roman Eine ganz andere Geschichte dort spielen lassen. Hier geht es um ein paar schwedische Touristen die sich dort kennen lernen und ein paar Jahre später alle nach und nach ermordet werden. Kommissar Gunnar Barbarotti wird jeweils vorher per Brief über den Mord informiert.

UND: 2004 waren Les Glénan in den Schlagzeilen. Der Mord an einem 17-jährigen Segelschüler konnte nie richtig aufgeklärt werden. Am 12. April 2014 wurde der Verdächtige, ein Lehrer der Schule, von jeder Schuld freigesprochen.

Christa Blenk

 

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Fotos: ©Christa Blenk

Skizze: Jean-Noël Pettit

 

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