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Search Results for 'giacometti villa borghese'

Artikel für Kultura Extra

 

Nachfolgende Beiträge über Kunst, Theater und Musik sowie Künstlerportraits  sind auf KULTURA EXTRA erschienen (zum Teil gekürzt):

 

 David Hockney – Centre Pompidou Paris

Hof Klang

 Im Garten von William Christie – 2017

Portrait: Nestor Boscoscuro

Pellworm

Picasso – Piedad y Terror

LOT in Hannover

Otto Niemeyer – Holstein – Usedom

Trauma – Catch 3000 

Ad Arma Fideles – Concerto Romano

Cy Twombly – Paris

Im Netzwerk der Berliner Moderne

George Condo

KINDL – Museum 

Omer Fast 

Der Britische Blick

Unheimlich – Ausstellung in Bonn

20 Jahre Hamburger Bahnhof

GOLEM – Ausstellung

Büro für postidentisches Leben

Carl Andre – Hamburger Bahnhof

El Siglo de Oro – Berlin

Belle Ile en Mer

William Kentridge – Am Tiber in Rom

 FFF – Proserpina

FFF – Schwarz auf Weiß

 Auf dem Weg zu Berninis Highlights

Paula Modersohn-Becker

Botero Via Crucis

Kulturhauptstädte 2016

The Bassarids

Mark Polscher – CD Besprechung

Retrospektive BALTHUS

Stockhausen – Stimmung

Festival de Lanvellec

John Adams – Oper Rom – We were lookig at the ceiling and then we saw the sky

 Islamische Kunst in den Scuderien

 Henze Collezionista

 Frauke Aulbert

 Geburstagskonzert für Hans-Werner Henze

 Nasan Tur

 Ausstellung Zeitalter der Angst

 Ausstellung Chagall – Love und Life

 Genius Loci

 Il Barocco a Roma

 Arp Museum Rolandseck

 Matera

Bellissima

Sacred Music for the Poor – CD Besprechung

Matisse Arabesque

Giorgio Morandi

Eötvös und Grubinger

 Musik-Kunst-Happening Aula Magna

Henzes “Gisela!” im Teatro Massimo

Cristina Crespo

Memling

Norman Rockwell

Paestum

Nach hundert Metern beginnt der Wald – Schiaffini-Schiavoni-Projekt

Abschlusskonzert 2014 Villa Massimo

Jenseits der Grenzen

Dada Masimo beim Romaeuropa Festival

Misa Azteca

 Britten – Cabaret Songs

Escher in Rom

Letizia Renzini – Romaeuropa Festival

elektronische Musik und zeitgenössisches Ballet – CRM

Spaziergang durch San Lorenzo

Wie sich von der Kunst befreien – Ausstellung Villa Medici

Nederlands Dans Theater

Martha Graham

Warhol – Peter Brant Sammlung in Rom

Paola Romoli Venturi – Pacific Trash Vortex

No more walls – Ausstellung von 48 Mauerstücken

Guillermo Lledó – Minimalist

Die Zeit und die Dinge – Hanne Darboven

Cerro Gallinero – Kunst- und Naturzentrum im Herzen Spaniens

Brundibár – Oper Rom

The little match girl passion

 Frida Kahlo

 Rodin – Marmor – Leben

 The Great Goyesque

 Il-Ri-tratto di Antonio

Alma Tadema und die Englaender im 19. Jahrhundert

 Impressionisten aus Washington

Giacometti  

zweimal Ravel in Rom

Wagners Feen in Regensburg

Stolpersteine in Rom

MAAM

Tiziana Morganti

Abschlusskonzert der Villa Massimo Stipendiaten

Jonas Netter Sammlung

Poliakoff in Paris

Der Traum in der Renaissance in Paris

 Jacob Jordaens in Paris

 Christa Linossi – Fotokünstlerin

Cezanne und die Italiener des 900

Jean Fabre – Theater Romaeuropafestival

 Clemens von Wedemeyer

Artist of the Year

Pinakothek der Moderne in München

Big Bamboo al Testaccio

Im Garten von William Christie

Le Gois – am Atlantik

Portrait Helena Aikin

Portrait June Papineau

Portrait MAXXI Rom

Portrait Hannsjörg Voth

Pina Bausch in Neapel

Marcello Nardis a Ravello

Candida Höfer Galleria Borghese

Sebastian Salgado Fotos

 Ausstellung Empire State

 Louise Nevelson

Pierre Soulages

Cubisti Cubisti

Besprechung DVD Madame Curie

Steve Reich Konzert in der Aula Magna

Samson und Dalila

 

Giacometti trifft Bernini in der Galleria Borghese

P1130570Am 4. Februar fand nun endlich die Eröffnung der lang erwarteten Giacometti-Ausstellung in der Galleria Borghese statt (geplant war sie ursprünglich für Dezember 2013) !

40 exquisite und ausgewählte Skulpturen dieses Schweizer Bildhauers, der Anfang/Mitte des 20. Jahrhunderts in Paris lebte und wirkte, sind für ein paar Monate – über das ganze Museum verteilt – in die ehemalige Sommerresidenz des Borghese-Papst Neffen Scipione gezogen. Es ist die größte Ausstellung dieses Künstlers in Italien (sagen die Veranstalter). Eine „anthologische, poetische und revolutionäre Ansammlung“ haben die Kuratoren im Vorfeld verkündet! Bis zum 25. Mai kann man, umgeben von außergewöhnlichen römischen Skulpturen, Caravaggio- Tizian- und Raffael-Gemälden sowie den hinreißenden Bernini-Skulpturen-Gruppen bis hin zu Canovas Paolina Borghese in dieser Schatzkammer lustwandeln. Anna Coliva, die Direktorin, und der Giacometti-Experte Christian Klemm haben das Konzept dafür ausgearbeitet. Somit kehrt mit Alberto Giacometti auch das 20. Jahrhundert in dieses außergewöhnliche Museum am Rande der Villa Borghese ein. Die Galleria Borghese ist einer der größten Privatsammlungen überhaupt und sicherlich eines der beeindruckendsten Museen Italiens.

P1130580  Ausgestellt sind vor allem seine „schlanken Bronzen“, längliche, poetische und fast melancholisch-zerbrechliche Gestalten. Ein Ergebnis seiner Studie über die Übermacht des Raumes. Diese Suche führte ihn ins Innerste der Gestalt, über die Haut bis in die Knochen und hin zur Seele und auf dieser Reise wurden die Gestalten immer dünner und schmäler – bis nur noch das Nötigste übrig blieb. Die revolutionäre Ästhetik und gewollt-gesuchte  Proportionenverschiebung seiner Arbeiten rüttelt auf und berühren uns immer noch auf seltsame Weise. Giacometti selber war ein Zweifler – vor allem an sich selber. Und hier, in dieser mit Kunstgegenständen überladenen Villa, kommt die bestechende Bescheidenheit und grazile Schönheit seiner Werke erst recht zur Geltung. 

Der „walking man“ (schreitender Mann): Wie ein Granitberg ragt er ins Firmament. Sie ist eine der berühmtesten Bronzen Giaocmettis und nach seiner Abkehr vom Surrealismus – also in den 40er Jahren – entstanden. Seine Heimat in den Bergeller Bergen soll ihn zu diesem fadenförmigen Mann, der sich gen Himmel streckt, inspiriert haben. Giacometti ist, obwohl er in Paris lebte und arbeitete, seiner Heimat immer treu gebleiben und recht oft dorthin zurückgekommen. Aber auch der Einfluss der ägyptischen Skulptur läßt sich nicht verleugnen. (Später war der “walking man” auch die Inspiration für das Chase Manhatten Plaza Projekt).

P1130581 Das Peggy Guggenheim Museum Venedig und das Centre Pompidou Paris haben einen Großteil der Exponate zur Verfügung gestellt, ein weiterer Teil kommt aber auch aus Privatsammlungen.

 Außerhalb der Aurelianischen Mauer hat man im 17. Jahrhundert diese Villa in kurzer Zeit erstehen lassen, um einerseits die umfangreiche Sammlung der Borghese-Familie (vor allem Scipione) unterzubringen, und andererseits um Berninis mythologische Marmor-Skulpturengruppen würdig zu präsentieren – man bedenke dass es dort in Überlebensgröße den „David“P1130567, „ Apollo und Daphne“ (Bild oben), den „Raub der Proserpina“, die „Äneas-Gruppe“ sowie ein Spätwerk Berninis „La Veritá“ gibt – ausser den Büsten von Scipioni Borghese.P1130586

Die Galleria Borghese organisiert regelmässig Ausstellungen in ihren Hallen – im letzten Jahr wurde die deutsche Fotografin Candida Höfer eingeladen, ihre Fotos zu zeigen! Kultura Extra hat darüber ebenfalls berichtet.

 P1130598 Garten der Galleria Borghese (wo die Zitronen ewig blühen)

Christa Blenk

Fotos:  Christa Blenk

 



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