Archive for the 'words' Category

Rückblick in Bildern

Eine Bilderreise durch 2014

 

alfredo pirriP1130117Andante 2008- Óleo-lienzo 40×47 cm.ex_passaP1130225verlegt am 9.1.2012 - Municipio XVII - Foto: Christa BlenkP1130337P1130409P1130416P1130454P1130479ControtempoP1130545ostiaantica 066P1130650vendée fev 2014 073marais 004 - Copie - Copie - Copienoirmoutier 091noirmoutier 063surf fev 2014 035-1marais 052P1140499P1140564greatgoyesque-vernissageP1150086MAXXI innenKirche Richard MeierP1150333P1150384P1150776P1150797MohnblumenfeldEl laberinto de Mogor-Hoyocasero (2012) Helena Aikin – Foto Christa BlenkVon meinem Wachturm (2008) aus von Carlos de Gredos – Foto Christa BlenkP1160191P1160402nomorewalls11lateran4Villa Adriana1gubbio2sonnenuntergangvulkanP1170524P1170639tyrrhenisches MeerP1170644MosesP1180025P1180049P1180089kolonnadenberliniP1180566P1190170-ciel bleuP1190551work in progressFünf MusenGiancarlo Schiaffini und Silvia Schiavoni erklären ihr ProjektP1200464P1200514P1200445

Ausstellungen – Reisen – Konzerte – Begegnungen

Fotos: Christa Blenk

 

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San José

San José – in der Provinz Almeria in den Jahren 1984 – 1988

San José ist ein kleiner Ort und liegt in einer traumhaft schönen und damals ziemlich unbekannten Ecke an der Küste von Almeria.  1983 dauerte die Fahrt mit dem Auto von Madrid nach an die  8 Stunden, es gab keine Autobahn und man durchquerte – vorbei an vielen Bausünden – hunderte von kleinen und manchmal hässlichen Dörfern und Siedlungen, die in den 80er Jahren noch lange nicht die Franco-Diktatur überwunden hatten. Man durchquerte die Wüste, in der in den 60er Jahren viele der bekannten Italo-Western gedreht wurden. Anfang der 80er konnte man noch Holzhütten und Cowboy-Dörfer wie bei “12 Uhr mittags” sehen und Bud Spencer und Terrence Hill geisterten noch herum. Ansonsten war man eher unangenehm berührt, vom umherfliegenden Plastik – ein „Kollateralschaden“ der großen Obst- und Gemüsefarmen für die Europäische Union und damals Spaniens große Hoffnung, schnell das Europäische Niveau zu erreichen.

Wie auch immer: Wir kannten die Ecke nicht und sind auf Empfehlung einer Freundin hergekommen (allerdings mit der Auflage, es bloß nicht weiterzuerzählen – haben wir auch nicht getan, aber es sollte sich trotzdem rumsprechen und die Zerstörung war natürlich nicht aufzuhalten)!

genoveses playa de los geneveses

Plötzlich tauchte also diese jungfräuliche Küste vor uns auf, keine Spur von Immobilienspekulation, wie sie weiter südlich in Marbella oder Torremolinos überall zu sehen ist und man von den 15stöckingen Kästen 2 Meter vom Stand entfernt direkt erschlagen wird. Nur ein paar unberührte und hübsche blau-weiße Fischerdörfer, Ruinen und 60 km Naturpark – es war einfach traumhaft. Unser Ort war San José, kein fließendes Wasser, kein Telefon, nur ein kleines vergammeltes Geschäft und S., eine Holländerin, die in den 70erJahre mit ihren Kindern dort gelandet war und die uns ein Minihaus am Strand vermieten konnte, das einer Verwandten gehörte (sie nannte es „la jaula de la suegra“ – so ungefähr „ der Käfig der Schwiegermutter).

Dann entdeckten wir nacheinander die Traumstrände „Los Genoveses“, la „Playa de Monsul“ (vor der riesigen Sanddüne ist dann später ein Indiana Jones Film gedreht worden und Sean Connery verjagt mit seinem Regenschirm die Möwen) und la „Cala de la Higuera“, klein und steinig, aber bildschön und wild romantisch. Nur zu Fuß und mit guten Schuhen waren diese Strände zu erreichen. Die Belohnung für den Marsch durch die gnadenlose Sonne war dann himmlisches Alleinsein an unserem”Privatstrand”. Im Laufe der Jahre kamen allerdings in dieser Reihenfolge das fließende Wasser, eine Telefonkabine, Restaurants, immer mehr Touristen und als in San José das erste Hotel eröffnet wurde, haben wir aufgehört hinzufahren, das war dann aber schon Ende der 90er Jahre. Aber ich erinnere mich auch an die kalten Tage an Ostern zum Beispiel, an die Mohnblumenexplosion in der Sandwüste, wenn es zwei Tage Regen gab (es regnet fast nie in Almeria, aber wenn dann wurde man im Bett nass!) an die Schwierigkeit, etwas Anständiges zu essen zu finden, an den krachenden blauen Himmel im Frühjahr und das leicht Diesige im Sommer und Spätsommer, an die Atlantik-Temperaturen, wenn von der Gibraltar-Seite eine kalte Strömung heraufkam und das grobe Salz (sal gorda), das aufgeschichtet in der Nähe am Straßenrand lag und vorallem an die von Borja – ausgestattet mit Neoprenanzug, Bleigürtel und Harpune – gefangenen Fische, die jeden Tag kulinarisch zum Sonntag machten (Seehecht im Salzmantel)!

fischen-sanjose hier die Vorbereitungen für das Mittagessen – Borja und Cesar beim Fischen.

In den 90er Jahren haben Cesar und Guillermo dann eine Ruine auf dem Weg von Almeria nach San José entdeckt und dort die aller fantastischsten Wandmalereien hinterlassen. Ein Fotograf hat Jahre später sogar ein Buch darüber herausgebracht.

sanjose-cesar-malerei

Christa Blenk

Fotos:© Christa Blenk

 

Dichterlesung in der Casa Goethe

Christine Koschel und Harald Hartung haben gestern abend in der Casa di Goethe aus ihren letzten Werken vorgelesen.

Mehr:  →  Koschel und Hartung

 

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Kentridge und Co. nehmen sich Woyzeck vor

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Die Casa die Goethe beendete das Büchner-Jubiläumsjahr 2013 mit einem Vortrag Ende Januar. Fünf weltbekannte und aktuelle  Regisseure nahmen sich Woyzeck vor und Claudio Zambianchi hat sie uns vorgestellt.

Zambianchi selber ist Professor für zeitgenössische Kunst an der Sapienza und dementsprechend contemporan waren auch seine Referenzen.

Zu allererst stellte er eine Woyzeck-Bearbeitung von William  Kentridge “Woyzeck on the Highveld” vor – damit konnte schon mal nichts mehr schief gehen und der Vortrag war auf dem richtigen Weg. Der geniale Südafrikaner verlegte die Handlung nach Johannisburg und ließ die “Handspring Puppet Company” einen Woyzeck im afrikanischen Veld aufführen. 1992 hat Kentridge dieses geniale Puppenspiel kreiert und damit das Publikum schockiert und begeistert – wie er das immer tut.

„Woyzeck ou l’ébauche du vertige“ eine Stummfilm-Referenz aus 1994. Josef Nadj hat hier den deutschen expressionistischen Film, die „tableaux vivants“, wieder aufleben lassen. Dunkel, warm, schlammig, sandig. Genau das Gegenteil zur darauf folgenden Inszenierung, die Robert Wilson im Jahre 2000 für das Theater Oberhausen geschaffen hat. Hell-grell, kalt, oberflächlich präsentieren sich die Bilder zur Musik von Tom Waits.

Das nächste Anschauungsbeispiel war eine Woyzeck-Bearbeitung von Thomas Ostermeier, die dieser 2003 für die Schaubühne kreierte. Nach Berlin ging die Produktion zum Avingon Festival, wo sie mit großen Erfolg aufgeführt wurde. Soap Opera, Lindenstraße, Massenkultur pur!

„Vesturport“: Eine überwältigende Produktion aus Island, die Büchners Hauptwerk in einen zeitgenössischen Kapitalismus katapultiert. Unheimlich beeindruckend und originell. 2001 hat es Gisli Orn Gardarsson entwickelt, die Musik für dieses Musical stammt von Nick Cave und Warren Ellis. Hier spielt sich alles unter Wasser und in einer Fabrik mit Wasserrohren ab.

Jetzt werden wir am Wochenende alle auf die Suche nach diesen DVDs (ich will vor allem den Kentridge und Vesturport) gehen!

Christa Blenk

Mehr:: → Büchner und Chagall

 

 

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Vergangenes und immer Aktuelles

 

alle Posts und Artikel über Musik, Kunst, Künstler etc. von 2009 – 2013 sind nachzulesen auf

 

eborja.unblog.fr

 

Il Parco della Villa d'Ombrosa- Fenster zur Welt von

Tiziana Morganti

 

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Impressionen geht weiter in 2014

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Der Weg ist das Ziel

Hier ist der link auf die highlights in 2013

 

 

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