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Ostern in Süditalien (Apulien und Basilikata)

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Marktplatz Bari

100% Regen in Matera, 80% Regen in Bari.

Die Wettervorhersagen kurz vor Ostern waren nicht gerade ermutigend als wir uns am Karsamstag 2015 auf nach Apulien machten. Matera, das vor ein paar Wochen zur Kulturhauptstadt 2019 ernannt wurde, war der Hauptgrund unserer Reise. Vielleicht doch lieber hierbleiben? Nach kurzem Zögern beschlossen wir, dass ja die Wettervorhersagen eh meistens nicht zuträfen und so war es dann auch, Regen gab es wenig, aber dafür umso mehr Kälte….

Das erste Ziel war Castel del Monte. Diese unglaublich beeindruckende achteckige Festung auf dem Berg, die der Stauferkaiser Friedrich 1240 erbauen ließ, aber nie vollendete, war auf den ersten Blick enttäuschend, der Anmarsch aber umso spannender. Der weiße Stein sah so neu und sauber aus, wie abgeschrubbt, unglaublich die Form allerdings. Später sollten wir dann aber lernen, dass gerade das die Besonderheit dieses Steins ist. Karg und ohne Verzierungen oder Schnörkel steht sie da, kahl, minimal, das Innere. Ein kleiner Farbkleks sind die “Gesichter” an den Säulen und diese rot-braunen Marmorverzierungen an den Türen.

Eiskalt und klar der Himmel und der Wind so unwirtlich, dass sich ja schon deswegen kein Feind so weit nach oben wagte.

 

Castel del Monte 
Castel del Monte

Das nächste Ziel sollte Bari sein, die Hauptstadt der Region Apulien und wichtige Hafen- und Universitätsstadt. 70 000 Studenten leben und studieren in Bari, davon sollten wir uns abends aberzeugen können, denn der Hauptplatz und alle Lokale war trotz miesem Wetter voller junger Menschen, die fröhlich feierten.  Auf dem Weg nach Bari kamen wir immer wieder an den originellen Trulli, Kegelbauten der Hirten, aber die echten, ohne die weiß getünchten Dächer wie in Alberobello, vorbei und an faszinierenden uralten Olivenbäumen.

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Die Einfahrt nach Bari entsprach allerdings nicht unseren Vorstellungen. Ziemlich verkommen, Häuser in der 50er Jahre Architektur-Ästhetik, nicht sehr ansprechend.  Aber dann plötzlich nach einer Rechtskurve sahen wir die Festung und kurz darauf errreichten wir die Altstadt. Sauber, weiß und faszinierend. Wir parkten das Auto direkt an der Autopromenade an der Adria und gingen die paar Meter in die Altstadt zu B+B Sant’Anna zu Fuß. Das B&B hinter einem großem Tor aus früheren Zeiten entpuppte sich als charmant, sauber und sehr freundlich. Wir verzehrten schnell eine kleine Pizza und erkundeten die Stadt mit ihren vielen Kirchen; sie gefiel uns immer besser.

Nach dem Abendessen ließen wir dann den Karsamstagszauber auf uns wirken. In der Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert mit ihrer typischen apulisch-romanischen Fassade vollzog der Bischof von Bari eine beeindruckende Zeremonie, die erst gegen Mitternacht begann und etwas primordiales hatte. Überfüllt die Kathedrale!

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Karsamstagszauber in der Kathedrale von Bari

Am Morgen darauf weckte uns die Sonne: Wo blieb denn nur der angekündigte Regen? Allerdings spürte man die nochmals gesunkene Temperatur. Cappuccino und cornetto in der Bar am schönen weißen Platz und weiter nach Polignano,  wo wir eigentlich am Strand einen Kaffee trinken wollten.  Diese Idee hatten aber alle anderen auch und wir fuhren gleich weiter zu den Grotten von Castellana.

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Bucht von Poligniano
 

Um 12.45 Uhr erreichten wir die Kasse und die Angestellte informierte uns, dass die nächste Führung erst um 15.00 Uhr stattfinden würde. So lange wollten wir aber nicht warten. Dann kam JN auf die Idee nach deutsch- oder englischsprachigen Führungen zu fragen und siehe da, um 13.00 Uhr, also jetzt, wurde eine Führung in Englisch und Deutsch angeboten. Wir gingen zuerst zu den Engländern, da es aber hier immer mehr wurden, schlossen wir uns der deutschen Gruppe an, die nur aus 5 Personen bestand. Die kurze Tour dauerte eine knappe Stunde und man ging bis 77 Meter in die Tiefe. 16 Grad hatte es in der Höhle, permanent, also viel wärmer als draußen. Erst Anfang der 20er Jahre hat der Archäologe Anelli diese Tropfsteinhöhe entdeckt.

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Eingang in die Grotte und jahrhundertelang Müllhalde

Immer noch kein Regen und wir fuhren weiter nach Alberobello zu den Trulli. Sehr touristisch, aber sie sind schön mit ihren weißen Dächern und dem dazu passenden blauen Himmel mit den weißen, vom Wind getriebenen Wolken. Die Trulli gehören übrigens auch zum UNESCO Weltkulturerbe.

 

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Alberobello – Trulli-Land

Am späten Nachmittag machten wir uns schließlich auf den Weg zu unserem B&B nach Matera. Großer Fehler – wie sich herausstellen sollte. Das B&B liegt nämlich 12 km von Matera weg, mitten in der Pampa.  Dank JNs guter Orientierung  fanden wir es aber trotzdem (Leider!) und waren nach Einfahrt durch das große offene Tor erstmals entsetzt. Alt, verkommen, grau und obendrein fing der Regen nun auch an   – mit den Fotos auf booking hatte das hier nichts zu tun! Flucht war unser Gedanke, aber da kamen schon  drei Männer und eine Frau freundlich lächelnd auf uns zugelaufen und begrüßten uns überschwänglich, rissen unsere Reisetaschen aus dem Kofferraum und hinderten uns praktisch am schnellen Entkommen. Beide dachten wir an Hitchcock und Meuchelmord, versteckte Kameras etc.  Man brachte uns – zur VIERT – in ein ziemlich schreckliches, ungemütliches Zimmer in dem fürchterlicher Kitsch aus allen Flohmärkten der Welt zusammengeschmissen war, alles bunt, sogar die Bettwäsche – entsetzlich!. Sehr sauber sah es auch nicht aus! 80 Euro sollte es kosten, mitten im Nichts,  kalt, ohne Sessel und Leselampe im Zimmer. Und die Vier um uns herum, wie in einem Fellini Film. Plötzlich merkten wir auch, dass das Ganze eine Hommage ans Kino sein sollte, wegen Matera und Pasolini oder Mel Gibson.? Eine riesige rote Plastikrose lag oberdrein auf dem Bett und ließ direkt an Almodovar und seinen Film Matador denken. Die Hausdame lud uns ein, noch einen Kaffee zu trinken im Gemeinschaftsraum. Zweiter Fehler: Der Kaffee war kalt die Kekse kamen aus einem Plastikbeutel.  Der Gemeinschaftsraum schien ebenfalls dem Kino gewidmet zu sein. Sie erzählte uns außerdem, dass sie ein anderes B&B in Rom in einer Zahnarztpraxiseinrichtung hätten (nun stellen Sie sich vor, dass sie auf einem Zahnarztstuhl schlafen müssen und das Frühstück in einem Spucknapf serviert bekommen).  WIFI gab es auch nicht (wegen der Unwetter) sagte einer der Söhne und die Handys waren ebenfalls tot. Ich nahm mir vor, die Türe gut zu verrammeln. Die Dame erzählte uns während des kalten Kaffees ihr Leben, ihr Mann wäre Arzt (vielleicht Psychiater!) und man hätte sich vor kurzem hierher zurückgezogen. Das Bedürfnis zu reden, sprach allerdings eine andere Sprache. Wir verabschiedeten uns, um nach Matera zu fahren und fanden leider keinen Weg, uns zu verziehen.

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Matera von der anderen Seite der Schlucht

 La citta dei Sassi, das alte Matera ist vor ein paar Wochen zur europäischen Kulturhauptstadt 2019 ernannt worden und wird sich diesen Titel – zusammen mit  der bulgarischen Stadt Plowdiw – ein Jahr lang teilen. Matera konnte sich hier gegen Bewerbungen von 21 Städten, darunter Ravenna, Perugia oder Siena, durchsetzen. Wir sind in knapp 5 Stunden am Osterwochenende von Rom aus in die Basilikata gefahren, um diesen mythischen Ort kennen zu lernen. Allein mit dieser Idee waren wir natürlich nicht.  Matera war in den 80er Jahren noch ein Geheimtipp. Seit die Stadt aber 1993 in den edlen Kreis der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen wurde, ist diese bedeutende und alte Stadt in der Basilikata in die Reiserouten gen Süden aufgenommen worden. Mittlerweile hat sich dort eine bunte Künstlerkolonie angesiedelt und direkt am Ortseingang entsteht in einem stillgelegten Steinbruch ein der Skulpturen Skulpturenpark La Palomba.

Matera ist eine der ältesten, wenn nicht die älteste, Stadt Italiens. Die gewaltig faszinierenden und terrassenförmig  ansteigenden Grottenwohnungen aus weichem Kalktuff entstanden in der Spätantike, um 800 v.C.  Diese Art zu leben war nicht nur günstig und praktisch kostenlos, sie schütze die  damaligen Bewohner auch vor Wind, Sonne und  Feinden. Direkt in den Fels eines 400 m hohen Bergkegels aus Tuffsteinplateau gehauen, bilden diese Behausungen zusammen mit unterirdischen Labyrinthen, grau-braunen Konstruktionen aus allen Zeiten  und modernen Abwasser- und Regenwassernutzungssystemen ein sehr beeindruckendes Ensemble. Direkt davor tut sich eine grandiose und wilde Schlucht auf und gibt den unbeschreiblich schönen Panoramablick auf das Flusstal der Gravina frei.

Den italienischen Schriftsteller Carlo Levi erinnerten diese Höhlenwohnungen an die trichterförmige Hölle Dantes. Er schrieb in seinem 1945 erschienenen Roman „Christus kam nur bis Eboli“ über Matera folgendes: Die Türen der Behausungen standen wegen er Hitze offen und ich sah in das Innere der Höhlen, die Licht und Luft nur durch die Türen empfangen. Einige besitzen nicht einmal solche; man steigt von oben durch Falltüren und über Treppen hinein. In diesen schwarzen Löchern mit Wänden aus Erde sah ich Betten, elenden Hausrat und hingeworfene Lumpen. Auf dem Boden lagen Hunde, Schafe, Ziegen und Schweine. Im Allgemeinen verfügt jede Familie nur über eine solche Höhle und darin schlafen alle zusammen. Männer, Frauen, Kinder und Tiere.

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Matera Detailansicht

Das hat sich natürlich geändert. Es gibt jetzt viele moderne Restaurants, ein Museum, Kunstgalerien, schicke Cafeterias und einige der Höhlen sind sogar zu teuren Hotels umfunktioniert worden. Aber der ursprünglich Charakter der Altstadt ist nicht verloren gegangen, das darf auch nicht passieren, sonst entzieht die UNESCO ihr ganz schnell den Titel (das haben wir ja in Dresden gesehen). Überall wird gearbeitet, gebaut und renoviert und viele Straßen sind – hoffentlich aus diesem Grund -  gesperrt.

60500 Einwohner hat diese Stadt, in der nun überall stolze Hinweise auf das Jahr 2019 hängen und mit einem großen Plakat am Museum, dem Palazzo Lanfranchi, steht  in schwarzen Buchstaben „Je suis Charly“, damit kommen die Bewohner auch schon einer der Verpflichtungen einer europäischen Kulturhauptstadt nach.

Auf der Suche nach einem Drehort für seinen kontroversen Film Das 1. Evangelium – Matthäus entdeckte 1964  Pier Paolo Pasolini  Matera (eigentlich wollte er diesen Film in Palästina drehen, hat aber nach langen Reisen durchs Land nicht das gefunden, was ihm vorschwebte – das erfährt man alles in der Ausstellung). Die intellektuelle Atmosphäre, die sich in den 60er Jahren in Italien um Persönlichkeiten wie Fellini, Moravia oder Elsa entwickelte, passte gut in das Konzept des homosexuellen und kommunistischen Pasolini, der plötzlich mit seinem eigenen, persönlichen Katholizismus auftrumpfte.

Filme wurden seitdem immer wieder dort gedreht. Levis’ o.g. Buch wurde 1979 verfilmt und 1985 kamen die „Sassi“ (Felsen) mit dem Film King David erneut in die Kinos. 2002 setzte Mel Gibson mit dem  Film Die Passion Christi die (biblische) Kinokarriere von Matera  fort. Die drei Kreuze, die er auf der anderen Seite der Schlucht aufstellen ließ, sind immer noch zu sehen. Leider war die Einfahrt in den Naturpark, in dem viele Grotten und kleine Höhlenkirchen zu sehen sein sollen, gesperrt.

Matera hat eine lange und faszinierende Geschichte: Griechen, Römer, Langobarden,  Sarazenen,  Normannen haben im Laufe der Jahrhunderte Spuren und Angst hinterlassen. Seit 1927 ist Matera die Hauptstadt der Provinz.  Die Basilikata gehört zum Mezzogiorno und ist eine der ärmeren Regionen in Italien. Inmitten von nicht enden wollenden Bergketten, auf denen jetzt im April noch Schnee zu sehen war, liegt es eingekeilt zwischen Apulien, Kalabrien und Kampanien und hat nur einen kleinen Zugang zum Mittelmeer.

Um 20.00 Uhr fing der versprochene Regen an und wir gingen zum Abendessen. Fanden später auch unseren Weg wieder zurück. Jetzt kommt mir das Zimmer noch schlimmer vor und ich schlafe so gut wie nicht und mit viel Kleidung. Am nächsten Morgen sind wirklich noch andere Gäste beim Frühstück, die aber leider grad am Gehen sind. Wir sind also der Adams Family wieder voll ausgeliefert, dabei sind sie reizend. Das Frühstück ist eine Zumutung (für den Preis) – alles abgepacktes und ungenießbares Zeug das man uns serviert wie frisch gebackene Croissants.  Wir bezahlen (ein Nachlass von 5 Euro wird gegeben) und verlassen endgültig diesen fellinianischen Zustand.

Wir wollen nochmals nach Matera, um die Stadt von außen zu umfahren, dieses war aber nicht möglich, weil aus nicht identifizierbaren Gründen Straßen und Ausfahrten einfach gesperrt waren. JN entdeckt aber den Skulpturenpark  La Palomba und dieser Besuch entschädigt für die gesperrten Straßen und Wege zu Gibsons Kreuzen. Es  ist nochmals kälter geworden.

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Parco de Sculptura La Palomba

Direkt an der SS7 vor Matera liegt auf der linken Seite der Skulpturenpark La Palomba im Archäologiepark der Chiese Rupestre. Der italienische Bildhauer und Anthropologe Antonio Paradiso hat ihn ins Leben gerufen und von ihm sind auch – zur Zeit – die meisten Objekte. Außerdem haben in diesem non-profit-Park auch noch die Künstler Carrino, Coletta, Moinfoli, Mattiacci, Nagasawa, Sagnulo, Stracciolli und Trotta Werke hinterlassen.  Auf ca. 6 Hektar mit 1500 qm Ausstellungsfläche stehen diese umwerfenden und beeindruckenden Skulpturen aus Metall, Marmor oder Stein. Der ehemalige Tuff-Steinbruch soll eine fantastische Akustik besitzen und es finden dort regelmäßig Konzerte statt.

Paradiso hat die Fusion zwischen dem weichen Tuff und rostigem Metall gesucht. Seine Skulpturen stehen da wie ehemalige Riesenwerkzeuge oder erinnern an Kräne, obwohl sie z.B. Ikarus oder Flug  heißen. Die abgearbeitete Tuffwand sieht selber wie ein Kunstwerk aus.

Dann hatte ich noch die Idee, nach Metaponto zu fahren, eine griechische Kolonisation von archäischen Siedlern am Golf von Tarent. Pythagoras von Samos lebte dort im 6. Jahrhundert. Metaponto wurde wie viele andere griechische Städte in Süditalien immer wieder von den Italikern bedroht. Um sich gegen sie sog. Magna Graecia und Dionysios durchzusetzen schlossen sie sich zu dem Italiotischen Bund zusammen. Angeblich hat sie Epeis gegründet (bevor er das Trojanische Pferd baute). Die Reste eines griechischen Tempels waren mal ein Sanktuarium der Hera. Dieser Umweg hat uns viel Zeit gekostet und es fing an zu regnen.

 

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Sanktuarium Metaponte

Die Rückfahrt über Potenza war wunderbar, faszinierende Landschaft und um 14.00 Uhr hatte JN den Einfall zum Mittagessen nach Grottele auf den Berg zu fahren. 15 km wieder umsonst denn der Ort war sozusagen abgesperrt. Kein Mensch zu sehen und kein Restaurant. Wir haben hier sicher den einzigen Ort in Italien gefunden, in dem es keine Bar und kein Restaurant gibt. Also fahren wir hungrig Richtung Rom immer vorbei an beeindruckenden schneebedeckten Hügeln und nun gibt es auch heftig Regen. Schon 100 km vor Rom immer an schneebedeckten Bergen vorbei, ging der Stau los und an der Peage wurden dann aus 5 Reihen 10 und der ganz linke wollte nach ganz rechts  weil ihm einfiel, dass er ja keine Karte hatte und bar bezahlen muss, während sich die ganz schlauen ganz schnell und bewusst auf Telepeage zubewegten, um sich dann einfach reinzudrängen. Ich hätte sie alle aus dem Auto ziehen können und ohrfeigen; es war unerträglich. So etwas muss man erlebt haben, um es zu glauben. Wir haben eine knappe Stunde gebraucht, um endlich bezahlen zu können obwohl bei Ankunft vielleicht 30 Autos vor uns standen.

Christa Blenk

Fotos:Christa Blenk

 

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