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Aurelianische Mauer – mura aureliane

P1170696P1170684 Porta San Giovanni

Kaiser Aurelian begann im Jahre 270 n.C. mit dem Bau der Aurelianischen Mauer, da die Servianische, die ca. 400-600  Jahre früher entstand, längst in der Stadt eingeschlossen war und alle Grenzen sprengte (einen Teil dieser Mauer kann man vor dem Bahnhof Termini heute noch sehen). Kaiser Probus führte den Bau der Aurelianischen Mauer dann um 280 n.C. fort und vollendete ihn. Sie besteht fast gänzlich aus Ziegeln. Maxentius, nochmals 40 Jahre später, verstärkte sie dann. Die späteren Kaiser erhöhten sie nochmals und verstärkten die Wachtürme. Die meisten Tore hatten zwei Bögen, nicht so allerdings an der Porta Tiburtina.

P1170639 P1170643P1170644Eingang Tiburtina
(was hier aus der Mauer rauswächst, sind hauptsächlich Kapern)

P117065919 km ist sie lang, diese Mauer und war ursprünglich bis zu 6 Meter hoch und knapp 4 Meter tief. Im Abstand von ca 30 Meter gab es 18 Tore und 383. Der Bau dieser Mauer war ein klares Eingeständnis, dass das Imperium zu diesem Zeitpunkt vor den Barbaren aus dem Norden nicht mehr sicher war. Wenn möglich, vereinnahmten die Baumeister bereits bestehende wichtige Bauten oder Aquädukte, wie z.B. das Amphitheater zwischen Porta Maggiore und San Giovanni und konsolidierten somit noch die Konstruktion.

P1170676P1170674
Hier sieht man, wie die Mauer auf das Amphitheater Castrense trifft

Man hat den Eindruck, die Mauer geht mitten durch dieses Theater, in dem bis zum 65 000 Personen Platz gehabt haben sollen. Dieser Theater stammt aus der Kaiserzeit, dem Imperium Romanum und ist das einzig noch erhaltene in Rom – außer dem Kolosseum natürlich. Leider aber nicht zu besichtigen. Da unter Kaiser Trajan die Ziegelbauweise sehr beliebt war, hat man das Theater zuerst ihm zugeschrieben  (ca. 100 n.C.). Mittlerweile geht man aber von einem späteren Bau aus (ca. 200 n.C.). Auf jeden Fall aber stand das Amphitheater Castrense schon vor dem Bau der Mura Aureliane.

P1170697P1170667 Porta Maggiore (Eingang Prenestina/Casilina)

Die Mauer, mittlerweile natürlich auch mitten in der Stadt,  ist in Teilen noch ausgesprochen gut erhalten und man kann oft viele 100 Meter neben ihr entlang fahren, wie in San Lorenzo, San Giovanni, Villa Borghese oder an der Cestius Pyramide.

P1170680 außerhalb der Mauer mit San Giovanni in Laterano im Hintergrund

Christa Blenk

Fotos: Christa Blenk

 

 

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