Grottaferrata

Zwei Kilometer von Frascati und 25 km von Rom entfernt in den Castelli Romani liegt das Kloster von San Nilo – eines der wenigen, das immer noch die byzantische Messe zelebrieren. San Nilo, ein Grieche aus Kalabrien,  hat es 1004 im Alter von 94 Jahren – noch vor der west-östlichen Kirchenspaltung – gegründet. Der Hl. San Bartholomäus hat den Bau überwacht und fertigstellen lassen. In der Renaissance kam dann die faszinierende Festung hinzu und Dominichino ist für die Fresken  im 17. Jahrhundert in der Seitenkappelle San Nilo verantwortlich.

Die grose Freske links vom Eingang (Begrüssung von Kaiser Ottone III durch San Nilo) erinnert sehr  an die Belagerung von Breda von Velazquez.

Nach der Kirchenspaltung bliebt das Kloster zwar Rom und dem Papst unterstellt, zelebrierte aber weiterhin den byzanthinischen Ritus. Ein perfekte Symbiose zwischen der römisch-katholischen (lateinischen) und griechisch-orthodoxen Kirche. Während unseres Aufenthaltes fand gerade eine orthodoxe Taufe statt. Im Kloster leben 8 Mönche.

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Christa Blenk

 

 

 

 

 

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